PRESSEINFORMATION
             Februar 2011
 

SCHÜLERAUSTAUSCH :

Traumjahr oder Albtraum?
  

AKTION BILDUNGSINFORMATION E.V.
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70174 Stuttgart

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Fax:      0711 - 220 216 40

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Internet: www.abi-ev.de

Inhaltsangabe der Broschüre ,Schuljahres- Aufenthalte in USA´  der ABI e.V. Stuttgart

 
 MITTEILUNG

 
Schüleraustausch: Traumjahr oder Albtraum?

von Barbara Engler,
Abteilungsleiterin und Sachbuchautorin der ABI e.V.

Der Schüleraustausch - sprich Gastschulbesuch - boomt!

Von Jahr zu Jahr besuchen mehr Schüler und Schülerinnen im Alter von zumeist 15 bis 18 Jahren eine Schule im Ausland und wohnen in einer Gastfamilie.
Mit rund 8.000 Gastschülern sind die USA Nummer 1, gefolgt von Kanada, Australien und Neuseeland.

„Das beste Jahr im Leben“, so mancher Anbieter, kann sich auch als das
schlechteste für den Schüler herausstellen. Insbesondere über das Public High School - Programm in den USA nehmen die Beschwerden zu, angefangen von
der Spätplatzierung oder Absage des Programms bis hin zum Programmabbruch, freiwillig oder unfreiwillig.

Das Department of State hat verschärfte Vorschriften zur Auswahl und Prüfung
der Gastfamilien erlassen, die dem Schutz des Gastschülers dienen, aber womöglich auch dazu führen, dass die Gastfamiliensuche noch schwieriger wird.
Die deutsche Übersetzung ist in der ABI - Broschüre „Schuljahresaufenthalte USA“ abgedruckt.

Welches sind die Hauptgründe für diese Probleme?

Zu wenig und/oder überforderte Gastfamilien, Betreuer (Repräsentanten der
amerikanischen Organisation), die mehr die Interessen der Gastfamilie vertreten als die der Gastschüler.

Bis auf Ausnahmen werden die Schüler von den Austauschorganisationen zu wenig auf dieses Programm vorbereitet. Die Schüler müssen wissen, wie sie sich in der Gastfamilie zu verhalten haben. Daher muss der Schüler vor Abreise einen welcome letter der Gastfamilie erhalten, in dem sie sich und ihre Erwartungen an den Gastschüler beschreibt. So springt der Schüler „nicht voll ins kalte Wasser“ und kann sich leichter eingewöhnen.

Was kosten diese Programme?

Das Schuljahr an einer Öffentlichen Schule kostet in den USA ca. € 8.000,
in Australien, Kanada und Neuseeland ungefähr das Doppelte.

Warum diese Preisunterschiede?

In den USA fallen keine Kosten für die Unterkunft und den Schulplatz an.
Nicht in Australien, Kanada, Neuseeland. Hier muss zumeist Schul- und Unterkunftsgeld in beträchtlicher Höhe bezahlt werden. Der Vorteil: Es kann Einfluss auf das Programm durch die Wahl der Schule, zumindest jedoch des
Schulbezirks, genommen werden, was beim USA-Schüleraustausch nicht der Fall ist.

Wer bietet diese Programme in Deutschland an?

Zur Zeit bieten rund 45 gemeinnützig oder kommerziell arbeitende Organisationen diese Programme in Zusammenarbeit mit privaten Organisationen, Schuldistrikten und Schulen im Ausland, an.
Festzustellen ist, dass zunehmend nicht nur englischsprachige Länder, sondern auch Asien, Afrika, Ost- und Westeuropa angeboten werden.

Step by Step: Einige Schritte auf dem Weg zum Erfolg.

Zunächst sollte eine Bedarfsanalyse erstellt werden.
Welches Land, welches Programm nehme ich? Stimmen die persönlichen und finanziellen Voraussetzungen?

Neben dem Besuch öffentlicher Schulen wird der Besuch privater Schulen angeboten. Bieten öffentliche Schulen viele berufsbildende Kurse an, dominieren bei den privaten Schulen AP-Kurse (Advanced Placement).
Am teuersten sind die Boarding Schools (Internate).

Der nächste Schritt ist die Informationsbeschaffung bei Ehemaligen, im Internet, Broschüren, neutraler Auskunftsstelle, Austauschmessen.

Nicht zu vergessen die Besprechung mit der Schulleitung wegen Schulbeurlaubung. Welcher Zeitpunkt am besten?
Bei G8 wird zunehmend empfohlen, entweder das Auslands-Schuljahr zu wiederholen oder nur 3 oder 5 Monate während des 1. Schulhalbjahres in der 10. Klasse ins Ausland zu gehen, um z.B. eine Versetzungsentscheidung in die 11. Klasse und damit automatisch den Mittleren Bildungsabschluss zu erhalten.

Unverbindliche Bewerbung bei ausgewählter Organisation.
Bei der Auswahl der Organisation hilft die ABI durch ihre Austausch - Broschüren
und persönlicher, kostenloser Beratung durch die Autorin.

In einem persönlichen Interview prüft die Organisation die schulische und persönliche Eignung des Schülers.

Bei positivem Ergebnis: Zusendung eines Vertragsangebots, der Programm- und Verhaltensregeln und der Bewerbungsunterlagen der amerikanischen Organisation zum Ausfüllen.

Die Programm- und Verhaltensregeln sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Ein Verstoß kann eine Abmahnung oder sogar den Programmabbruch bewirken. Mit der Unterschrift des Schülers und der Eltern ist der Vertrag abgeschlossen.
Welche Klauseln der Vertrag haben sollte und welche nicht und das weitere Vorgehen kann den ABI - Broschüren entnommen werden.


Welche finanziellen Möglichkeiten werden von Bund und Land angeboten

PPProgramm des Deutschen Bundestages für Schüler im Alter von 15 bis 17
Jahren als Vollstipendium. Bewerbungen für das Schuljahr 2012/13 voraussichtlich in der Zeit vom 2.5.-2.9.11.
Bis dahin wird das entsprechende Faltblatt
abrufbar sein. Im weiteren www.bundestag.de/ppp
(siehe auch Aktuelle Information hier bei uns)

Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
Einkommensabhängig. Die Leistung wird als Zuschuss gewährt.
Der maximale Bedarfssatz beträgt seit dem 1.10.10 monatlich € 465,-
Im weiteren siehe www.bafög.de und bei den zuständigen BAföG-Auslandsämtern, für die USA: www.studierendenwerk-hamburg.de

Hamburger Schüler erhalten vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
einen Förderbetrag, wenn das Brutto-Familieneinkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt.

Steuerpflichtige, deren Kind eine Schule in einem EU-Mitgliedsstaat besuchen,
können unter bestimmten Voraussetzungen 30 % des Schulgeldes, höchstens
€ 5.000 absetzen. Bitte fragen Sie Ihren Finanzbeamten oder Steuerberater.

Schulpartnerschaften auf Gegenseitigkeit:

Eine gute und günstige Möglichkeit für einen Schulbesuch im Ausland.
Bitte fragen Sie Ihren Schulleiter oder Schulbehörde.

Welche Möglichkeiten bestehen, wenn es dem Schüler schlecht geht?

Man sollte dem Schüler Zeit lassen, sich einzugewöhnen, Freunde zu finden.
Eine Krise zu bewältigen, gehört zu diesem Programm und macht die Schüler
selbstständiger. Wenn gar nichts hilft, sollte der Schüler sich an seinen Betreuer wenden und ihn um einen Gastfamilienwechsel bitten.

Ein Wechsel der Gastfamilie jedoch muss erfolgen, wenn es Probleme in der Gastfamilie gibt, die den Gastschüler gefährden, oder eine Änderung der Familienverhältnisse eintritt, die einen weiteren Aufenthalt des Schülers unmöglich machen.

Erfolgt dieser nicht, muss schriftlich Abhilfe mit Fristsetzung und Ankündigung einer Kündigung erfolgen.
Über das Verfahren informieren die ABI - Broschüren im Kapitel „Abhilfeverlangen
speziall High School-Aufenthalte“ und / oder man holt sich anwaltlichen Rat ein.

Stuttgart, den 7.1.11
Barbara Engler

 

Weitere Informationen hierzu in der ABI - Broschüre
 

07

Schuljahres-Aufenthalte USA
High School - Besuch


Marktübersicht, Leistungsvergleich,
Entscheidungshilfen / Qualitätskriterien;
Auflage 2011/11; 252 Seiten;
Schutzgebühr 16,-- Euro incl. Versandkosten
je Exemplar.

Angaben zur Broschüren Schüleraustausch: Schuljahres - Aufenthalte in den USA mit einer Marktübersicht über 32 geprüfte Anbieter mit Angebot, Leistungsvergleich, Direct Placement, Privatschulen und den Programmkosten auf einen Blick für das Schuljahr 2008/ 09 mit 244 Seiten für die Schutzgebühr von 13,-- Euro zuzüglich 3,-- Euro für die Versandkosten je Exemplar finden Sie hier durch Anklicken!!!

 

 Broschürenbestellungen

Erhältlich ist "Schuljahresaufenthalte USA"  per ...

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oder schriftlich an die
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 Käuferservice&
 Telefonischer Beratungsdienst
 der ABI bei Sprachreisen / Gastschulbesuch


Abnehmer der Broschüre haben die Möglichkeit, offene Fragen telefonisch mit der Verfasserin der Broschüre, Frau Barbara Engler abzuklären.
 

von Montag bis Freitag jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr

 
unter den Nummen

  0711 - 227 00 73   oder   0711 - 220 216 32 / 30

 
Eine ausführliche Beratung außerhalb dieser Zeit ist gegen eine Beratungsgebühr möglich.
 

Per E-mail b.engler@abi-ev.de oder unter abiengler@aol.com

können Sie Frau Engler direkt erreichen.

 

 

Die unabhängige Verbraucherschutzorganisation ...

... AKTION BILDUNGSINFORMATION  e.V. hilft Interessierten, das richtige Angebot zu finden durch individuelle Beratung und Herausgabe von Broschüren. Sie kennt den Markt seit rund 30 Jahren auch von ihrer Funktion her, gegen rechtlich unzulässige Klauseln vorzugehen. So hat sie in diesem Jahr bereits 4 Klagen vor Gericht erfolgreich durchgeführt. Weitere Klagen folgen.

Ratschläge für Sprachreisen und Bildungsfragen können im Internet auf den Seiten der ABI unter

http://www.abi-ev.de/ratschlaege

eingesehen werden.


Auskunft:

ABI e.V.,  Lange Str. 51 70174 Stuttgart
Telefon:    0711 - 220 216 30
 
Internet:   http://www.abi-ev.de

 

 Informationen zum Ausdrucken
Schüleraustausch, Schuljahresaufenthalte in USA - Presseerklärung der ABI e.v. Stuttgart vom 11.02.2011 [mit Java starten]
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Lesen Sie hier die Checkliste Sprachreisen für Fach- und Führungskräfte der Sprachreisenberaterin Barbara Engler von der gemeinnützigen Aktion Bildungsinformation e. V. in Stuttgart  [mit Java starten]
Checkliste Sprachreisen
für Fach- &
Führungskräfte(PDF)

 

Broschürenliste zum Ausdrucken [start with Java]

Broschürenliste zum
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Weitere Ratgeber der AKTION BILDUNGSINFORMATION e.V. zu
Sprachreisen und Schüleraustausch bzw. Sprachaufenthalten im Ausland:

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